Neues aus dem Workshop

Was läuft so alles im Workshop Moskau ab ?

Anekdoten, Erlebnisse und Probleme aus rein persönlicher Sicht dargestellt.

Immerhin spielt sich die meiste Zeit meines Lebens auf diesem Platz ab.

Vielleicht kann ich später mal drüber lachen.

Donnerstag, 27. Januar 2011

Impressionen Workshop Januar 2011


Überall Schnee und Eis.






Und bei diesen Bedingungen kletter ich noch auf den Rohren rum und schlage Inventarnummern ein.


Donnerstag, 20. Januar 2011

Bald ist nichts mehr da



heute wieder ein Transport nach Sotchi und Besuch aus dem Office.



und zum Feierabend der ganz normale Wahnsinn mit der Heimfahrt. 30 Minuten für 4 Kilometer.

Freitag, 14. Januar 2011

Inventur bei gleichzeitigem Materialein - und Ausgang

Das muss man erst mal können:
Parallel zu zwei Tagen Verladung von Transporten, Materialverschiebungen eine Inventur durchführen.
Dazu steht man sich nicht nur gegenseitig im Wege, man "beklaut" sich auch.
Ein Materialcontainer, gerade fertig mit zählen. Eine schnelle Korrektur oder Überprüfung nicht möglich, da innerhalb von 10 Minuten 25 Positionen ausgeräumt sind.
Zwischendurch auch Zählung einstellen, um dem Belade Team zu helfen oder Lkws aus dem Schnee befreien.
Die erste Woche arbeiten in Russland war eine Stresswoche, aber positiver Stress. Da weis man wenigstens was man gemacht hat.
einpendeln bei durchdrehenden Rädern

der Kran wartet, aber der LKW steckt fest

auch hier stellt sich der LKW quer

Rückwärtsfahren bei dem Schnee ein Problem

Verladung auf Russisch Teil 1


Verladung auf Russisch Teil 2


Verladung auf Russisch. Zuerst wird der Kranausleger geladen und dann versuchen wir die Stapelpalette unter den Ausleger zu verfrachten. Da das nicht geht, sollte man einfach versuchen die Seitenplanken abzuklappen. Das aber wurde vom Fahrer kategorisch abgelehnt, die Planken waren noch nie unten, bzw. wenn sie einmal unten sind halten sie nie mehr oben.
Also abladen der Rohre per Hand.
Mein Tipp: zuerst die Palette laden und dann den Kranausleger darüber stellen :-)










Mittwoch, 12. Januar 2011

Inventur


Hurra, ich bin Glücklich. Endlich wieder Inventur. Letzte im November 2010, jetzt haben wir Januar 2011.
Ich kann kaum erwarten in nur 10 Monaten die nächste Inventur.


Ich möchte das meine Berufsbezeichnung vom Anker Polier in Inventur Polier umgeändert wird.


Und in 10 Monaten versuchen wir dann mal ein anderes System. Probieren geht vor Studieren.

Dienstag, 11. Januar 2011

Arbeitsbeginn 2011

Der erste Arbeitstag 2011 im Workshop Moskau beginnt mit :

Schneeschippen




Aber wir hatten auch genügend zu tun. Andre muss Halterungen an die Kontergewichte anschweißen.




Ich wechsle mit Alexander Hydraulikschläuche an der BG 28 die Morgen vom Hof rollen soll.




Und nebenbei kann man die neue Überdachung bewundern.

Insgesamt ein zufriedenstellender Tag, da ich endlich nach 2 Monaten Pause wieder was Richtiges zu tun hatte.
Morgen geht es weiter mit einer Betriebsinternen Inventur und dem Beladen von 3 Transportern, da wird mir bestimmt das Kreuz weh tun. Obwohl, heute ging es. Mein Sport scheint mir zu bekommen.

Freitag, 12. November 2010

Dachrinne Made in Russia

Die Inventur ist zu Ende, wir widmen uns wieder anderen Aufgaben.
Dazu gehört der Dachausbau.
Und da haben wir dem bösen amerikanischen Imperialisten ein Schnäppchen geschlagen.

Unsere Dachrinnen sind Besser und Stabiler, sie sind aus Stahl.
ein Stahlrohr halbiert










Und damit ist eine Dachrinne gebaut, die länger hält als die Firma Bauer, die länger hält als der amerikanische Imperialismus.

Samstag, 6. November 2010

Inventur

Hurra, es ist wiedermal INVENTURA








Eigentlich dachte ich, dieser Kelch geht an mir vorbei, da ich am 11.November für den Rest des Jahres Moskau den Rücken kehre.
Aber ich hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht und der Wirt hieß Bettina.
Sie legte die diesjährige Inventur auf das lange Wochenende Anfang November fest, also musste ich doch noch ran.
Jedoch, sie hatte mit dieser Entscheidung irgendwie Recht.
Erstens waren es wirklich 4 ruhige Tage in denen wir uns auf die Inventur konzentrieren konnten und zweitens wurden uns um diese Jahreszeit noch nicht die Finger beim zählen klamm. Letzte Inventur lag schon Schnee.


Das ist unsere Aufgabe:
zum Beispiel Werkstattcontainer



oder BG Verschleißteile
































Und bei dem vielen Kleinkram, zum Beispiel 1098 Muttern oder 998 Unterlegscheiben nutzte ich das Habakussystem


der Berg die Einzer, oben die Zehner






am Ende nur noch die Zehner zusammenzählen






























Zwischendurch macht Sergej die Mastepanov Rolle








Jedenfalls werden wir mit Zählen am Sonntag fertig. Die Auswertung wird noch etwas Mehrarbeit beanspruchen, aber dafür sind ja besser bezahlte Fachkräfte da. :-)

Mittwoch, 3. November 2010

Salon Bauer

Hallo Chef.

Da wir gerade beim Umbau sind,


Neues Atelier

beim Ausbau









haben wir auf dem Lagerplatz eine neue Erwerbsquelle aufgemacht



Für Leser die der russischen Sprache unkundig sind : "Friseursalon"

und ich bin das erste Opfer


Vielleicht läuft dieses Geschäft erfolgreicher, denn Haare wachsen immer, Baugruben nicht so oft.

Montag, 1. November 2010

Neue Baumaßnahmen

Der Freiraum zwischen den Containern wird überdacht.
Somit haben wir die Möglichkeit erstens trocken zu beladen und entladen, nebenbei noch einigen Fahrzeugen als Garage zu dienen und drittens Aktivitäten unbeobachtet vom Überwachungsdienst durchzuführen.

der Grundrahmen ist fertig

das wird mal die Einfahrt
mit Dach kann man sich "Palace Bauer Workshop" schon vorstellen

alles Basiert auf exakten techn.Zeichnungen
Richtungspfeilen



mit Maßangabe





Zum Richtfest werden wir ein ordentliches Fest feiern



Mittwoch, 27. Oktober 2010

Transport nach Kasachstan

Am Dienstag, d. 26.10.2010 war es soweit, die Transporter aus Kasachstan treffen kleckerweise ein.       Wir können also mit dem Beladen beginnen.
Erstes Erstaunen meinerseits, die Transportfahrzeuge in einem Top Zustand und modernste Geräte.


50 Tonnen Kran




Erster Transport

Diskutieren gehört zum Handwerk
Andre und Alexander
















Mit dem Beladen gab es einige Lacher, es wurde ja immerhin russisch gearbeitet.
Zum Beispiel Transportsicherung auf Russisch.
oben wird genagelt






unten schauts dann raus, Richtung Reifen







































Oder original russische Stromversorgung. Zwei Kabelenden zusammengedreht und mit Isolierband gesichert.

beim Öffnen des Containers, Stromkabel zerrissen








das andere Ende






















Da ist sogar noch 220 Volt drauf und jeder geht daran vorbei als sind das Batteriekabel.
Ich bin eigentlich nur hin und her gerannt, einige grobe Schnitzer auszubügeln.
Nägel abflexen











Der Tieflader kam sogar aus Deutschland, mit russischem Fahrer.



Tieflader aus Deutschland




















Erst gegen 21.00 Uhr stand dann die BG auf dem Tieflader, wobei wir auch Glück hatten. 
Die Auffahrplanke brach ab. 

Zum Glück hatte unser Gerätefahrer Alexander soviel Erfahrung und Voraussicht, das er bereits vorher unter die Auffahrplanken Kanthölzer unterbaute.


Mann beachte die Einweiser: Obernatschalnik gibt Zeichen, Unternatschalnik wiederholt die Zeichen. Und Jeder ist Wichtig !