Neues aus dem Workshop

Was läuft so alles im Workshop Moskau ab ?

Anekdoten, Erlebnisse und Probleme aus rein persönlicher Sicht dargestellt.

Immerhin spielt sich die meiste Zeit meines Lebens auf diesem Platz ab.

Vielleicht kann ich später mal drüber lachen.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Tag 3 BG Montage

Heute ist Mittwoch und endlich muss mal mit der Montage der BG 28 angefangen werden. Immerhin ist ein Kran vor Ort und es kann los gehen.
Kettenteil anheben
und Einführen




























Der Chef schaut kritisch zu.
macht ihr das auch Richtig?

Inzwischen war unser Gast Juri, der ukrainische Mechaniker, abgetaucht.
ist das ein Mist hier


ob das passt ?











Juri, Juriii, Juuuriii, wo bist Du ?
na hier Du Russe !!!
In der Zeit hatte ich auf allerhöchste Weisung den besten Job der Welt
Materialcontainer BG 15
Diesen Materialcontainer komplett zu bestücken. Damit habe ich auch Morgen noch zu tun.
Es gibt böse Menschen die glauben, ich wäre nur zum Glück auf dieser Welt. Keiner versteht mich :-)

Dienstag, 5. Oktober 2010

Tag 2 der BG 28 Montage

Es geht voran!

Hauptbeschäftigung der beiden Mechaniker sind Fachgespräche.
Mechaniker aus der Ukraine in Zivil und Mechaniker aus Russland im Tarnanzug
in der Zwischenzeit habe ich die BG 28 zwei Tage lang komplett gereinigt.

meine Sauber mach Aktion

















sieht die nicht schick aus?

















Teile sind zur Montage bereit.
Dann habe ich ein Gerät gefunden, was bestimmt noch aus der Schlacht um Stalingrad stammt.

Ufo (unbekanntes Objekt)

Ufo ohne Luft










Ab morgen steht der Kran auf dem Hof. Bin gespannt wie schnell die Montage geht.

Anschluss Sanitärcontainer

nur mal zur Erinnerung.

Sanitärcontainer
vor zwei Wochen stellten wir den ganzen Workshop um, damit wir den Sanitärcontainer endlich für uns nutzen können.

Dazu wäre es aber von Vorteil, Wasserzufuhr und abfuhr anzuschließen.

Mein russischer Kollege meint, da er sehr schlank ist reicht dieser Abstand für ihn zum Anschluss montieren.
Wasseranschluss und Abwasseranschluss
Nun ist dieser Kollege in Sotschi und alle Anderen auf dem Hof sind zu Fett.

Russische Logik.

Samstag, 2. Oktober 2010

Teil 2 Transport aus der Ukraine

nun hat es endlich geklappt. Samstag morgen um 07.00 Uhr standen alle LKW vollzählig und unversehrt auf dem Lagerplatz.

Da gibt es so ein Spiel, Sokoban oder Kistenschieben. So ungefähr kam ich mir vor als ich das sah. Wie dieses Kneul entwirren.
Alles lag noch in ihren Kojen und wartete auf ein Zeichen.



Endlich, pünktlich um 08.00 Uhr kam die Kranbesatzung und es konnte losgehen.

Zuerst wurde das Gerät angehangen und vorsichtig angehoben.


Glücklich schwebte das Gerät in die Höhe

um anschließend auf diesen Böcken abgesetzt zu werden.

Anschließend noch viele Kleinteile


Aber auch Großteile dazu.

Penuts werden dann wie immer in Russland per Hand an Ort und Stelle geschafft. Hätte der Kran auch getan.


Am Ende der Aktion, die nur ganze 6 Stunden ohne Komplikationen gedauert hat, waren Alle glücklich.


Nun kommt der nächste Akt - Zusammenbau.

Freitag, 1. Oktober 2010

Warten auf den Transport

Seit Tagen schon immer wieder mal eine Eilmeldung, der Transport, ein Tieflader mit BG 28 und 7 LKW mit Zubehör ist auf den Weg zum Lagerplatz.

Seit Tagen dann immer wieder das selbe Spiel, Entwarnung, der Transport steht noch im Zollhof.

Nun wieder ziemlich konkret, der Transport verlässt Heute - Donnerstag dem 30.09.2010 den Zollhof und trifft in der Nacht auf dem Lagerplatz ein.

Freitag früh um 07.00 Uhr steht der Kran auf dem Lagerplatz, aber keine LKW. Also wie immer - warten !

Im Klartext: Dieser 100 Tonnenkran steht ganze 12 Stunden unbeschäftigt auf dem Lagerplatz, weil keiner weis, wann der Transport den Zollhof verlässt.


Neueste Information um 16.00 Uhr: Der Transport hat den Zollhof verlassen, aber wo er jetzt ist weis keiner und keiner kann sagen wann er auf dem Lagerplatz eintrifft.

Fazit: Die Aktion wird auf Sonnabend, den 02.10.2010 08.00 Uhr verschoben.

Nur ob da der Transport am Lagerplatz ist ???????





Teil 2 der Geschichte geht ab Montag den 04.10.2010 weiter, denn da sollen die Teile zusammengebaut werden, falls sie da sind.
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Donnerstag, 30. September 2010

Verkauf UAS


Es ist geschafft. Der ehemalige Chef  UAS, total runtergefahren und zuletzt nur noch mit Problemen versehen, ist an Privat verkauft.

Das Teil brachte immer noch 270 000 Rubel.



Freitag, 24. September 2010

Transport nach Sotchi 24.09.2010

Zwei Transporte nach Sotchi gingen ab.

Die Kellystange war für das Fahrzeug zu lang.


guckt noch 10cm zuviel hinten raus

Kein Problem, wird eben die Bordwand vorn mit der Flex aufgeschnitten.

Loch mit Flex
Und die Kellystange noch 10cm reingeschoben. Anschließen basteln 5 Kollegen noch ein Rücklicht ans Ende der Stange

Kollegiale Arbeitsteilung

Schnell noch die Elektrik angeklemmt.

Licht brennt

Und schon kann es mit diesen Reifen nach Sotchi gehen ( und wieder zurück). Ein deutscher Verkehrspolizist würde an Herzversagen schneller sterben als diesem Transport etwas passiert.

Winterreifen oder wie






Montag, 20. September 2010

Neues Outvit

Endlich haben wir unseren Sanitärcontainer in den Lager komplex eingebunden. Das bedeutet umbau der Container.
Wachschutzcontainer steht nun frei und der Wachschutz kann Publikumsverkehr in der Nacht nicht mehr verschlafen.
Die Zeilen zwischen den Containern sind breit und es kann mit Transportfahrzeugen reingefahren werden.
Ansicht vor Umbau.

vor Umbau 20.09.2010
vor Umbau 20.09.2010










Nach Umbau sieht die ganze Sache so aus:


nach dem Umbau 20.09.2010


nach dem Umbau 20.09.2010







































Dienstag, 14. April 2009

OOO Bauer Technologie Moskau

Mein Workshop Tagebuch möchte ich mit dem Höhepunkt meines Jobbeginns in Moskau beginnen, die Klemmtaufe.
Das Bohrgerät KR806-2DB ist ein Ankerbohrgerät und wurde im Frühjahr 2009 inklusive meiner Person nach Moskau ausgeliefert. Just in dem Moment stürzte die Welt in eine Krise, die auch die erhofften Aufträge für unsere Firma und damit auch für meinen Job erst einmal in den Hintergrund stellte.
Trotzdem feierten wir die Ankunft des Gerätes mit einer Taufe. Da die Bohrmaschine in bestimmten Stellungen wie ein Raketenwerfer aussieht, schlug ich vor das Teil auf den Namen „Katjuscha“ zu taufen –in Anlehnung an die bekannten Waffen der Sowjetarmee im zweiten Weltkrieg. Die brachten damals die Wende im Krieg und wir erhofften und auch die Wende in der Auftragslage des Unternehmens.
Also richtete ich das Bohrgerät wie einen Raketenwerfer Richtung Kreml in Moskau, bastelte eine Holzrakete und schrieb drauf „Go Moskau“.




Alle haben gelacht, aber keiner hat verstanden.












Die Taufe war ein willkommener Grund Russlands Lieblingsbeschäftigung, natürlich auch die unserer Unternehmensleitung zu vollziehen – Feiern.








Alle schauen zu




                    


Gruppenfoto mit Sekt






Damals war ich noch sehr gespannt, wie es weitergeht. Heute auch noch.

Dienstag, 10. Februar 2009

Winter 2009/2010

Dieser Winter hat es in sich. Der Schnee geht nicht weg

Schnee, Schnee, Schnee

und er will nicht tauen




Selbst meine Freunde haben die Schnauze voll


                                                                                                
















Und "Jo" fragt mich ganz traurig, geht das noch lange so?